Scheitlänge von Brennholz - 50, 33, 25 Zentimeter

Brennholz wird heute in den allermeisten Fällen industriell gefertigt. Das heißt, dass der geschlagene Stamm durch eine Maschine zu ofenfertigem Brennholz verarbeitet wird. Da das Holz gesägt und gespalten werden muss, spricht man von so genannten Säge/Spalt-Automaten, oder von einem Vollautomaten.

Andererseits hat sich seit Jahrhunderten bewährt, Brennholz beim Aufarbeiten im Wald auf Meterstücke zu schneiden un dann erst der Weiterverarbeitung zuzuführen. Auch das beliebte Maß "Raummeter" oder "Ster" basiert auf der Grundlage, gespaltene Meterstücke auf mindestens 1 Meter (besser 110 Zentimeter) Höhe aufzustapeln. Auch die Ofenindustrie hat sich dem angepasst und hält entsprechende Heizkammern vor.

Hier ist die Tradition aber auch schon am Ende: Moderne Automaten verarbeiten das Holz teils lasergesteuert milimetergenau zu geforderten Längen. Die meisten Öfen verlangen heute 33er Scheite, immer mehr die bequemen Scheite in 25er Länge. 50er Scheite kommen kaum noch vor, daher sind sie kaum irgendwo zu bestellen und höchstens als Sonderanfertigung zu bekommen. 25 und 33 Längen resultieren aus der optimalen Teilbarkeit von Meterstücken bei 2, bzw. 3 Sägeschnitten. Wichtig zu wissen: Bei Schüttraummetern stellen 25er Scheite definitiv die größere Holzmenge dar, daher ist ein SRM 25er Scheite meist teurer als ein Schüttraummeter mit Scheiten aus 33 Zentimeter länge. Der Experte weiß: "Je kleiner Schüttgut ist, je kompakter lagert es sich ab und es entstehen weniger Zwischenräume".