Das eigene Brennholz - Voraussetzung für ein gemütliches Kaminfeuer oder warme Räume überhaupt. Damit das Holz optimal brennen kann, muss es richtig gelagert werden. Hier sind einige Informationen zu dem Thema zusammengestellt. Um Brennholz gut zu lagern, ist viel Platz nötig, denn es muss mindesten ein, besser noch zwei Jahre liegen, bevor es verwendet werden kann. Entsprechend ist der Platzbedarf für mehrere Jahre im Voraus zu planen. Länger als vier Jahre sollte es andererseits nicht liegen, weil es dann seinen Heizwert zunehmend verliert.
Nicht nur beim Brennholz gibt es einiges bei der Lagerung zu beachten, sondern auch bei alternativen Brennstoffen wie Bioethanol sollte auf eine ordnungsgemäße Lagerung geachtet werden. Bioethanol wird zum Beispiel in einem Ethanol Brennerverbrannt, welcher als Kamineinsatz in Häusern und Wohnungen ohne Schornstein verbaut werden kann. Der flüssige Brennstoff sollte nur in trockenen und gut belüfteten Räumen gelagert werden. Weitere Informationen rund um das Thema Bioethanol sind auf den Seiten von labamo zu finden.
Geschlossene Räume wie Keller oder Garagen sind für die Lagerung ungeeignet. Brennholz benötigt ständig zirkulierende Luft und verdunstet außerdem viel Wasser, ein Kubikmeter Buche beispielsweise etwa 250 Liter. Optimal zur Trocknung sind Überdachungen bzw. offene Schuppen oder Hauswände. Wind und möglichst auch Sonne sollten das Holz erreichen und belüften können. Bei Holzstapeln an einer Hauswand empfiehlt sich also eine Südmauer. Das Holz sollte nicht unmittelbar an der Wand aufgestapelt werden, sondern mit einem kleinen Abstand, um eine gute Luftzirkulation zu gewährleisten. Ebenso darf das Brennholz nicht direkt auf dem Erdboden liegen, weil es dessen Feuchtigkeit aufnehmen würde. Eine Lagerung auf Paletten oder anderen Hölzern sorgt für den nötigen Abstand zum Boden. Bei offenen Schuppen sollte nicht bis eng unters Dach gestapelt werden.
Besteht keine Möglichkeit zur Lagerung an der Wand oder ein offenen Unterständen, kann das Holz auch in frei errichteten Stapeln lagern. Zu diesem Zweck werden im Handel Gitterboxen angeboten. Wer gut stapeln kann, baut sich die Holzstapel selbst, wobei darauf zu achten ist, dass die Holzstücke nicht zu eng aneinander liegen. Eine kleine Plane dient als Regenschutz von oben, während die Seiten offen bleiben.
Brennholz sollte vor der Lagerung gespalten werden, weil dies zum schnelleren Trocknen beiträgt und der Schimmelbildung entgegenwirkt. Das Holz für den Tagesbedarf kann jeweils einen Tag vorher ins Haus geholt werden, damit es sich erwärmt und die letzte Restfeuchte verliert. Außerdem sieht ein Korb mit Holz sehr gemütlich und dekorativ aus.