Brennholz boomt erst nach der 1. kalten Nacht

Bislang hat es noch keine wirklich kalte Nacht gegeben und daher auch noch keine wirklich offizielle Eröffnung der "heißen" Brennholzsaison. Geht das Thermometer erst mal unter 10 Grad Minus, dann bestellt auch der letzte Sparfuchs - doch dann ist's meist zu spät. Insbesondere in ländliche Regionen, wo Holz zum größten Teil noch aus der klassischen Lufttrockung kommt, wird Holz dann Mangelware. Ein Grund für den Boom in der ersten kalten Nacht: Oft kann dann ermessen werden, ob das Holz für die Saison reicht oder nicht. Viele Ofenheizer entscheiden erst dann, ob sie zukaufen oder nicht.

Die meisten Brennholz-Deutschland-Händler sind auf diese Entwicklung eingestellt und nur wenige haben ihr ganzes Pulver für die Schnäppchenjäger der frühen Herbsttage verschossen. Allerdings ist der Andrang oft so stark, dass es zu erheblichen Preissteigerungen kommt und schlimmstenfalls zu einem vielleicht zu frühen Ausverkauf. Eins ist sicher: Die kalte Nächt kommt und wer zu sparsam agiert, der schaut vielleicht auch anschließend in einen ebenso kalten wie leeren Ofen!

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