Wie misst man die Feuchtigkeit von Brennholz? An dieser Stelle beginnen oft die Missverständnisse zwischen Kunden und Brennholzhändlern. Die Partner von brenholz-deutschland.de arbeiten mit der Messmethode "Heise/Krämer", die wir an dieser Stelle vorstellen möchten.
Die von Heise und Krämer an der Holzfachschule Bad Wildungen entwickelte Messmethode weicht von der sehr ungenauen Oberflächenmessung deutlich ab. An einer frischen Spaltfläche werden in regelmäßigen Abständen Messungen mit einem Messgerät vorgenommen, das aufgrund der Leitfähigkeit des beinhaltenden Wassers einen Wert in %-Feuchtigkeitsgehalt angibt. Die drei Werte werden gemittelt.
Auf diese Weise werden drei Normscheite ausgewählt, gespalten und vermessen. Bleiben alle drei gemittelten Werte unter 24 %, dann ist das Holz zur dofortigen Verbrennung geeignet. Ist der Wert über 24 %, dann muss eine Vergleichsmessung nach gleichem System erfolgen. Ist dieser Wert unter 24 %, muss eine neue Messreihe erfolgen. Drei Messreihen ergeben einen Wert, der für die Ladung maßgeblich ist und das Maß der Holzfeuchtigkeit in % angibt.