Strategien zur Einkaufsplanung

Zwei ganz verschiedene Strategien, um bei der Brennholz-Versorgung zu sparen

1. die Frühbucher - Strategie: Ich suche mir den Holzlieferanten meiner Wahl und den frage ich, was er gerade an Holz macht? Ich erkläre ihm, wieviel davon für meinen Bedarf ist, und frage nach seinem Preis, den ich zunächst nicht kommentiere.

In der darauffolgenden Zeit mache ich mich schlau über den allgemeinen Preis! Ich denke auch mit an die Qualitätsmerkmale, weil die auch mit dem Preis zu tun haben. Wenn ich mich genug umgesehen habe, teile ich meinem ausgewählten Lieferanten (noch derselbe?) unseren Bedarf zu seinem Preis mit. Zwischen meinem Kaufgespräch und der Übergabe vom Holz können bei einem Naturtrockner 1,5 Jahre liegen. Je nach Produktionszyklus. Bei einem Kammertrockner 0,5-1Jahr. Damit bin ich ein Frühbesteller! Das benötigte Geld spare ich an. Der Lieferant ist motiviert, und ich habe Planungssicherheit.

2. Die Holzsucher - Strategie

Schnäppchenjäger sind das ganze Jahr über bei der Brennholzsuche. Sie fragen nicht nur einmal bei jedem Betrieb und privaten Holzmacher an, sondern mehrmals, weil sie auf Preisveränderungen hoffen. Sie verschweigen nicht, wenn ihnen der Preis zu hoch erscheint. Man kann nicht voraussagen, wann der Schnäppchenjäger Glück hat, weil man eine Holzknappheit ebensowenig vorhersehen kann wie das Wetter. Wenn der Schnäppchenjäger steigende Preise erleiden muss, besorgt er sich Altholz, Bauholz und Paletten - die Zeiten der Lesescheine im Forst sind ja bedauerlicherweise vorbei, echt schade...

Ein Tipp von Mari Weise von www.baumfaellung-weise.de

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