Dorn
Biomasse

Umweltschutz

Öl, Gas und Kohle sind erschöpflich - nachwachsenden Rohstoffen wie z.B. Brennholz gehört die Zukunft, zumal das Thema bestens in die aktuelle CO2-Diskussion passt.

Beim Wachsen verbraucht ein Baum genau so viel Co2, wie beim Verbrennen des Holzes wieder entsteht. Daher spricht man davon, dass Holz ein Co2-neutraler Brennstoff ist und damit umweltfreundlicher als Kohle, Öl oder Gas.

Diese Stoffe sind außerdem nicht regenerierbar, während Holz im Rahmen einer gesetzlich geforderten Nachaltigkeit angepflanzt werden muss, wenn irgendwo ein Baum fällt. Es ist aber ein Trugschluss, dass Holz dadurch zum Schadstoff freien Brennstoff wird - auch hier entsteht Co2 und bringt für uns die Verpflichtung zum sorgsamen Umgang und zur Vermeidung von Belastungen der Umwelt. Brennholz verbrennt am besten und heißesten, wenn es trocken ist (unter 24 %) - also niemals frisches Holz verbrennen, weil es durch niedrige Abrandtemperaturen weniger Leistung bringt und mehr Schadstoffe frei gibt.

Trockenes Holz bei hohen Temperaturen verbrannt ergibt ein Minimum an Feinstaub. Regeln Sie Ihren Ofen über die Brennholzzufuhr, nicht über die zugeführte Luft. Aschereste können, so lange das Holz unbehandelt ist, bedenkenlos im Kompost landen.

Übrigens: Wussten Sie, dass Holz beim Verbrennen nicht mehr Co2 produziert, als im Verrottungsprozess?

Oeko-Heizen