Bennholz Nadelholz

Jetzt ist der Winter doch noch knackig kalt geworden und der Frost hat Deutschland fest im Griff. Die Heizungen laufen auf Hochtouren und Russland drosselt die Gaslieferungen in den Westen. Die Benzinpreise steigen - jedes Jahr das gleiche Spiel. Bei den Preisen für Öl und Gas ist die wirklich warme Wohnung ein teures Vergnügen. Schön, wenn jetzt der Kaminfeuer für Behaglichkeit sorgt. Doch auch die Preise für Buchenholz steigen. Das liegt daran, dass einfach nicht mehr genügend trockenes Holz zur Verfügung steht und die Vorräte knapper werden. In diesen Zeiten soll mal wieder an die vergessenen Qualitäten von Nadelholz erinnert werden.

Die günstigere Alternative zu Buche und anderen Harthölzern sind Naderhölzer. Im Schnitt sind sie pro Schüttraummeter (SMR) rund 10 - 20 Euro günstiger als Buche & Co. Die Kiefer ist anspruchslos was Standort und Boden angeht und daher bei uns weit verbreitet. Fichten werden in Monokulturen angebaut. Bei Durchforstungen fallen immer wieder größere Mengen an, die dem Brennholzmarkt bislang eher ungenutzt zur Verfügung stehen. Diese Verfügbarkeit wirkt sich positiv auf den Preis aus.

Aber auch im Kamin oder Ofen zeigt Kiefernholz wie alle Nadelhölzer schnell seine guten Eigenschaften. Dank seines hohen Harzgehalts ist Kiefernholz ein geeignetes Brennholz, das schnell seine Glut entfacht und der Ofen schnell seine Betriebstemperatur erreicht. Darüber hinaus ist es auch noch ein sehr leichtes Holz, das beim Verbrennen einen angenehmen Harzgeruch hinterlässt. Und das bei mittleren Brennwerten von ca. 1700 KWh/rm (4,4 KWh/kg). Entgegen eines weit verbreiteten Vorurteils brennt ein Kilo Buche auch nicht besser als ein Kilo Nadelholz. Es sind nur deutlich weniger Scheite, da Nadelhölzer weicher sind und eine niedrigere Materialdichte aufweisen. Unterm Strich ist aber das Preis-Leistungsverhältnis bei Nadelhölzern meist besser als bei Harthölzern.

Bei den aktuellen Extremtemperaturen beweist sich der größte Vorteil von Weichholz: Öfen kommen schneller auf Betriebstemperatur und beginnen schneller und intensiver damit Strahlungswärme auszubreiten als bei Verwendung von Hartholz. Ofenexperten raten daher schon lange, das Brennholz auf die Ansprüche abzustellen und z..B. bei Minus 10 Grad die Anlage mit Weichholz anzufeuern und den Ofen im Dauerbetrieb mit Weichholzscheiten immer mal wieder aufzuheizen, wenn die Temperatur im Raum absinkt.

Voraussetzung dafür ist aber das Vorhandensein eines gemischten Holzlagers, in dem je nach Erfordernis auf Nadelholz und Buchenholz zugeriffen werden kann. Ihr brennholz-deutschland.de-Händler ist in jedem Fall der richtige Ansprechpartner für das Thema, falls Sie für die nächste Saison auf die Kraft des Weichholzes setzen wollen.

Fichtenholz eignet sich besonders gut zum Anheizen von Öfen und Kaminen, da es sich gut entzündet und schnell anbrennt. Bei offenen Kaminen sollte man allerdings mit Nadelhölzern ein wenig vorsichtig hantieren. Denn durch den hohen Harzgehalt kann es zu Glut-Spritzern kommen.

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