Filter für Kaminöfen
Bis 2014 sollen offene Kamine, Kaminöfen und sonstige Anlagen, die Biomasse verbrennen, nachträglich mit einem Ruß- und Partikelfilter ausgerüstet werden. Die Prüfung obliegt den Schornsteinfegern, die die Einhaltung der Grenzwerte überwachen sollen.
Auf Millionen von deutschen Hausbesitzern kommt in absehbarer Zeit eine unumgängliche Investition zu. Wenn sie weiterhin ihre "Feuerstelle" betreiben wollen, müssen Kaminöfen, offene Kamine und mit Holz befeuerte Heizungsanlagen einen eigens dazu entwickelten Ruß- und Partikelfilter haben. Mit dieser Auskunft zitieren deutsche Zeitungen einen Vertreter des Bundesumweltministeriums.
Eine entsprechende Novelle der Bundes-Immissionsschutzverordnung wird noch in diesem Jahr im Berliner Kabinett beraten werden, so zitieren die "Lübecker Nachrichten" den Ministeriumssprecher. Die Kosten einer Ofen-Umrüstung sollen bei etwa 1200 Euro liegen.
Holzöfen pusteten mehr Feinstaub in die Luft als alle Dieselfahrzeuge in Deutschland - einschließlich der Lastwagen. Draus leiten die Experten die Notwendigkeit eines Filtereinbaus. Den Schornsteinfegern kommt die Aufgabe zu, den Schadstoffgehalt in der Abluft zu messen - werden hier Grenzwerte überschritten, so verlangt der Gesetzgeber den nachträglichen Filtereinbau. Unklar ist zur Zeit, wie bei Öfen verfahren wird, die z.B. absolut sauberes und getrocknetes Holz mit optimaler Sauerstoffzufuhr abbrennen. Hier fallen nämlich grenzunterschreitende Immissionen an, die einen Filtereinbau eigentlich erübrigen.














